Finale für das INTERREG-Projekt „GEP digital“

Das deutsch-niederländische Projekt „GEP (grenzenlos, effizient, produktiv) digital“ befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zum 30. August 2021 werden insgesamt 46 kleine und mittelständische Unternehmen im niederländisch-deutschen Grenzgebiet der EUREGIO die Projektangebote von GEP digital zur Prozessvisualisierung und Prozessoptimierung in Anspruch genommen haben.
 
Im Fokus des aus INTERREG-Mitteln geförderten Projekts stand das Ziel, interessierte KMU aus diversen Branchen mit der grafischen Visualisierungsmethode BPMN2 vertraut zu machen. Im Anschluss an die eigens für dieses Projekt konzipierte Schulung konnten die teilnehmenden Betriebe ein individuelles Coaching durch den niederländischen Projektpartner Vosteq aus Almelo in Anspruch nehmen und einen eigenen Teilprozess auf Optimierungsansätze untersuchen lassen und effizient neu gestalten.
 
Coronabedingt wurde „GEP digital“ zweimal kostenneutral verlängert und das Konzept für die ursprünglich angedachten Präsenz-Schulungen seitens des niederländischen Projektpartners STODT aus Hengelo in eine geeignete Webinarform überführt. Durch die Pandemie bedingt mussten auch die Coachings anteilig in digitaler Form durchgeführt werden. Inhaltlich wurde das Projekt in der Verlängerungszeit um das innovative Thema „Quick Response Manufacturing“ (QRM) als Managementmethode zur Verkürzung der Durchlaufzeit angereichert.


Neben den Schulungen und Coachings war auch der binationale Erfahrungsaustausch der Partnerbetriebe untereinander wichtiger Bestandteil des grenzüberschreitenden Projektvorhabens. Mit Blick auf das nahende Projektende veranstaltete die Handwerkskammer Münster als Leadpartner von GEP digital am 1. Juli 2021 zusammen mit seinen Partnern - zu denen auch der Landkreis Grafschaft Bentheim zählt - noch vor Beginn der Sommerferien einen zweistündigen binationalen virtuellen Erfahrungsaustausch. Die gut besuchte Online-Veranstaltung wurde genutzt, um sich rückwirkend über die Projektangebote auszutauschen und spannende neue Zukunftsthemen anzureißen.
 
Als Hauptverantwortlicher unterstrich Thomas Melchert, stv. Geschäftsführer der Handwerkskammer Münster, dass Prozesseffizienz für alle Betriebe wichtig sei und sich BPMN2 als Methode zur Prozessvisualisierung als ein sehr gutes “Werkzeug” erwiesen habe. Seitens des niederländischen Unternehmensberatung Vosteq stellte Willem Lenselink heraus, dass sowohl die ERP-Optimierung, inkl. Auswahl und –Implementierung als auch eine Optimierung des Produktionsplans und eine insgesamt bessere Auslastung vorhandener Kapazitäten zu den wesentlichen Beratungsthemen im Rahmen der Coachings zählten.
 
Das Projekt GEP digital seit September 2019 mit rund 200.000 Euro aus INTERREG-V- Fördermitteln unterstützt.


Bis Mitte August wird eine Evaluation im Sinne eines Abschlussberichts erstellt und auf www.netzwerk-gep.de bzw. unter www.netzwerk-gep.nl veröffentlicht.

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Thorsten Heilker
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