Repak B.V.

Lean & Green-Check sorgt für die nötige Profiltiefe und somit für weiteres Wachstum

Die Firma Repak aus Emmen hat im Herbst 2016 mit Erfolg den Lean & Green-Check durchlaufen. Schwachstellen im Produktionsverfahren wurden offengelegt, so dass die Firma jetzt mit dem Projekt REvolution ihr Endziel, nämlich ein Durchstarten für weiteres Wachstum, erreichen kann. Repak entwirft und produziert Verpackungsmaschinen für die Verpackung unterschiedlichster Erzeugnisse.

Schwerpunkt der Firma ist die Tiefziehverpackung. Geschäftsführer Rene Scholte hat Repak mit eigenen Händen von Anfang an aufgebaut. In 1985 fing er den Betrieb in der Garage seines Vaters an. „Zu Anfang stellten wir alte Maschinen instand um diese dann zu verkaufen”, erzählt Scholte. „Danach haben wir ein eigenes Produkt entwickelt und mit der Produktion angefangen. Mittlerweile sind wir in 55 Ländern mit ca. 120 Mitarbeitern aktiv. In den Geschäften finden Sie überall die Verpackungen der Repak-Maschinen. Meine Frau nimmt mich im Urlaub nicht mehr mit in den Supermarkt”, sagt Scholte lachend.

Ansätze zur Prozessoptimierung
Ein Subventionsberater informierte Repak über das GEP-Projekt. Nach Kontakt mit STODT Toekomsttechniek (Zukunftstechnik) wurde das Projekt schon bald in Angriff genommen. Im September vergangenen Jahres führte die Firma Vosteq den Lean & Green-Check bei Repak durch. Delphi Logistiek en Bedrijfsadvies (Logistik und Betriebsberatung) sorgte für die Implementierung. „Der Lean & Green-Check hat uns viele Vorteile gebracht”, erzählt Hans Fehrmann, Geschäftsführer Finance & Operations. „Wir wollen gerne größer werden. Um dieses Wachstum beherrschbar zu gestalten, mussten zuerst einige Fragen gut gelöst werden. Der Check hat zu einer Vertiefung der Bedeutung effizienter Prozesse geführt.” Fehrmann erklärt, dass der Check ein wirklicher Anlass zur Prozessverbesserung war. „Der Check war ein gutes Hilfsmittel, um einige Änderungen auf den Weg zu bringen und hat am Ende dazu geführt, dass wir jetzt das Projekt REvolution haben.”

REvolution bei Repak
Das Projekt REvolution soll garantieren, dass die wichtigsten Pfeiler der Wachstumsstrategie – zuverlässige Lieferzeiten und kürzere Durchlaufzeiten des Primärprozesses – erreicht werden können. „Weil in allen von Repak hergestellten Maschinen auftragsspezifische oder kundenspezifische Verpackungslösungen enthalten sind, kann man sagen, dass wir gewissermaßen Engineering to Order (ETO) durchführen”, erklärt Fehrmann. Durch die Neugestaltung des Prozesses in Verbindung mit einem Produktkonfigurator, der die Daten des Engineerings (2D- und 3D-Zeichnungen und weitere Parameter) und auch des ERP-Systems zugrunde legt, sind zu einem früheren Zeitpunkt einzelne Informationen verfügbar. „Dies führt zu einer Prozessoptimierung, weil einige andere Prozesse auch früher starten können, wie die Planung der Produktkapazität des ganzen Prozesses. Die Optimierung, die hierdurch erreicht wird, bietet unseren Kunden auch Chancen, auf zuverlässige Art unsere Maschinen zusammenzusetzen. So können wir gezielt Lieferzeiten und Durchlaufzeiten beherrschen”, sagt Fehrmann.

Große Pläne für die Zukunft
„Industrie 4.0 ist ein Begriff, den wir schon länger hören, von dem aber keiner genau weiß, was er beinhaltet”, meint Scholte. „Durch das GEP-Projekt haben wir bei Repak dahingehend Fortschritte gemacht. Für uns bedeutet Industrie 4.0 heute eine Steigerung der Flexibilität und Stabilisierung im Produktionsprozess bei optimaler Zuverlässigkeit.” Fehrmann und Scholte haben für die Zukunft große Pläne. „In unserer Branche gibt es einen klaren Marktführer. Dann kommt lange Zeit nichts und dann kommen vier oder fünf Betriebe, zu denen auch wir gehören. Wir wollen weiter wachsen und die Rendite verbessern. Der Lean & Green-Check ist für uns dahingehend eine Basis gewesen.”

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