Josef Weischer GmbH & Co. KG

Neue Impulse durch den Lean & Green-Check
Die Josef Weischer GmbH & Co. KG in Emsdetten optimiert ihr Prozessmanagement

Stephan Weischer hat keine Zeit zu verlieren: Bis zu 450 Aufträge bearbeitet sein Unternehmen, die Josef Weischer GmbH in Emsdetten, parallel. Ein erstaunliches Pensum, wenn man bedenkt, dass es sich bei jedem einzelnen um eine Sonderanfertigung mit bis zu 200 Einzelteilen handelt. Dass dies reibungslos funktioniert, ist einem ausgetüftelten Prozessmanagement zu verdanken. Und mit der Erkenntnis, dass man sich für Optimierungen eben doch Zeit nehmen muss. Aus diesem Grund überlegte Weischer auch nicht lange, als sich mit dem Lean & Green-Check eine Möglichkeit bot, das Potenzial seines Betriebes noch effizienter auszuschöpfen.

Viel hat sich getan, seit Josef Weischer, der Vater des heutigen Geschäftsführers Stephan Weischer, 1964 die Josef Weischer Modell- und Prototypenbau GmbH & Co. KG als reinen Handwerksbetrieb in Emsdetten gründete. Er hatte von der Pieke auf gelernt und erledigte zunächst Aufträge für Gießereien. Wenig später erweiterte er sein Angebot um den Werkzeugbau. Noch in den 90ern, als sein Sohn Stephan nach seiner Meisterprüfung zum Modellbauer und lehrreichen Jahren in verschiedenen Firmen, unter anderem in Italien, in das Familienunternehmen zurückkehrt, beschäftigt Josef Weischer gerade 25 Mitarbeiter.
Heute sind es 125 und das Auftragsbuch ist schon im Voraus über Monate prall gefüllt. In der Josef Weischer GmbH treffen Fachkräfte verschiedener Generationen aufeinander und arbeiten Hand in Hand an der Fertigung von Werkzeugen für das Thermoformen und Vakuumkaschieren. Sie stellen Schäumwerkzeuge und Hinterschäumwerkzeuge für I-Tafeln her, zu den Kunden des Unternehmens zählen namhafte Automobilhersteller von verschiedenen Kontinenten, aber auch die Verpackungs- und Flugzeugindustrie. Der handwerklich orientierte Familienbetrieb hat sich über die Jahrzehnte
einen festen Platz auf den oberen Rängen seiner Branche erarbeitet und möchte diesen auch nachhaltig sichern.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Als Geschäftsführer Stephan Weischer von der Möglichkeit des Lean & Green-Checks hört, überlegt er daher nicht lange. Das unter anderem durch die Handwerkskammer Münster geförderte Programm des Netzwerk GEP hat das Ziel, die Produktionsprozesse innerhalb der teilnehmenden Betriebe genau unter die Lupe zu nehmen und konkrete Handlungsempfehlungen zur Prozessoptimierung zu formulieren. Schon einmal vor zehn Jahren hatte Weischer gute Erfahrungen mit externen Beratern gemacht. Auch diesmal wollte er sich diese Chance für sein Unternehmen nicht entgehen lassen.
„Es ist immer gut, wenn Sie einen neutralen Externen haben, der eine solche Optimierung begleitet und auf Termin setzt“, sagt er. „Es braucht jemanden, der Schwachstellen benennt und mögliche Lösungen aufzeigt.“ Zwar zähle die Arbeit an den Strukturen innerhalb der Firma zu den festen Bestandteilen seiner Firmenphilosophie, im Tagesgeschäft gehe so etwas aber schnell mal unter. Nicht nur in der Werkshalle, auch in anderen Bereichen sah Weischer konkreten Handlungsbedarf: „Bislang richteten wir im Controlling meist den Blick nach hinten. Was wir brauchen, ist hingegen ein vorausschauendes Controlling, das verschiedene denkbare Szenarien berücksichtigt.“

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Josef Weischer GmbH & Co. KG
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