August Kreienbaum GmbH

Individuelle Räume
Die Kreienbaum GmbH lässt moderne Wohnwelten Wirklichkeit werden
Mitte der 80er-Jahre übernahm der Tischlermeister Markus Hinnüber als Geschäftsführer die Kreienbaum GmbH in Warendorf. In dem modernen Handwerksbetrieb entstehen Raumlösungen und Möbelstücke nach Maß. Mit dem Lean & Green-Check konnte das Unternehmen die Prozesse im werkseigenen Bankraum noch effizienter gestalten.

Komplette Einrichtungswelten werden in der Firma Kreienbaum gefertigt. Dazu zählen beispielsweise Möbel und Accessoires fürs Schlafzimmer, das Bad und das Arbeitszimmer. Sorgfältige und detailgenaue Handwerksarbeit mit dem Werksstoff ist für Geschäftsführer Hinnüber eine Selbstverständlichkeit. Seine Kunden stammen aus dem Business- und auch aus dem privaten Bereich; sie legen Wert auf Qualität, vor allem aber auch auf Individualität.

Enger Austausch
Mit den Kunden wird ein enger Austausch gepflegt, so entstehen Raumkonzepte, die genau auf deren Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt sind. Interessierte Hoteliers dürfen gern gleich für ein paar Tage in Warendorf bleiben und probewohnen, um ein Gefühl für die Möbel und Einrichtungsgegenstände zu bekommen. Dafür haben Markus Hinnüber und sein Team extra eine komplette Vorführwohnung eingerichtet, in der es dem Gast an nichts fehlt.
Die Wohnwelten werden auf diese Weise nicht nur sicht-, sondern auch erlebbar. Im Jahr 2007 baute die Kreienbaum GmbH gemeinsam mit insgesamt 70 Partnerunternehmen sogar eine komplette Ausstellung mit vielen unterschiedlichen Raumkonzepten auf ihrem Firmengelände auf. Unter dem Titel „Ideenräume“ und in Kooperation mit dem Fachverband Holz und Kunststoff entstand so die Inneneinrichtung für ein voll unktionstüchtiges Hotel.

Blick über den Tellerrand
Auch über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hat sich Kreienbaum einen hervorragenden Ruf erworben: Beim Wettbewerb „Internationalisierung Handwerklicher Dienstleistungen“ des Instituts für Technik der Betriebsführung in Karlsruhe (itb) erreichte das Unternehmen im Jahr 2008 einen Platz unter den besten zwölf Teilnehmenden in Deutschland. Das Rezept für den dauerhaften Erfolg ist die stetige Weiterentwicklung des Handwerksbetriebs.

Zuletzt wurde 2011 eine Fertigungshalle von 1.200 Quadratmetern im Ortsteil Einen erworben und 2014 eine weitere Halle von 1.000 Quadratmetern am Hauptsitz in Warendorf gebaut. Eine Erweiterung, die das Unternehmen vor neue Herausforderungen stellte. Um die Schnittstellen zwischen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, Bank- und Maschinenraum zu optimieren, lud Hinnüber daher im Herbst 2016 die Berater des Netzwerks GEP zum Lean & Green-Check in seine Firma ein. Die externen Berater sollten von außen auf die betrieblichen Abläufe schauen und anschließend konkrete Handlungsempfehlungen zu Verbesserungen geben.

Unabhängige Beratung
Der Schwerpunkt der Lean & Green-Betriebsberatung besteht darin, Abläufe schlanker und die Produktion insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Teil des Checks ist zunächst ein Tag vor Ort: Zwei unabhängige Berater schauten sich den Kreienbaum-Betrieb von innen an und führten zunächst mit der Arbeitsgruppe bestehend aus Markus Hinnüber, dem Betriebsleiter und Prokuristen Markus Schuler und dem kaufmännischen Leiter Stefan Rickfelder Gespräche, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Anschließend ging man gemeinsam durch die Produktion.

Besonderes Augenmerk richtete die Gruppe dabei auf die Durchlaufzeiten im Maschinenraum. Hier sahen die Berater auf Anhieb Nachbesserungsbedarf. „Auch die Organisation der Lagerhaltung war ein Thema, da gibt es definitiv noch Potenzial“, so Hinnüber. Schließlich sollte der Informationsfluss an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Abteilungen ebenfalls verbessert werden: „Die Informationen sind alle da, werden aber häufig nicht transportiert.“

Umsetzungsarbeit
Um für diese Probleme eine Lösung zu finden, wurden weitere Gesprächsrunden mit Mitarbeitern gebildet und die Beteiligten an einen Tisch geholt. „Wir haben uns zusammengesetzt, um die andere Seite zu verstehen“, berichtet der Geschäftsführer. Was folgte, waren zusätzliche Absprachen und auch die Überarbeitung der bisherigen Prozesse. Grundlage für die Umsetzungsarbeit bildet eine schriftliche Analyse der Lean & Green-Berater, in der konkrete Handlungsempfehlungen festgehalten worden sind.

In Gänze umfasst der Check, der sich explizit an kleine und mittlere Unternehmen der Metall-, Holz und Kunststofftechnik richtet, vier Tagwerke à 1.000 Euro. Die Hälfte dieser Summe kann ein Betrieb an Fördermitteln dazu bekommen. Auch die Umsetzungsprojekte des Netzwerks werden zu 50 Prozent gefördert – eine Investition, die sich lohnt.

Markus Hinnüber jedenfalls ist mit dem Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk GEP zufrieden: „Der Lean & Green-Check hat uns gezeigt, dass man im Hinterfragen bleiben muss“, sagt er. Nur so kommt man schließlich auf die passenden Antworten und die besten Lösungen.

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August Kreienbaum GmbH
Am Holzbach 11
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